dichte Tage-rauhe Nächte #4
Philippe Crameri / WENN SICH GRENZEN VERSCHIEBEN /
Im Haus verändert sich gerade vieles. Räume werden anders genutzt, Gewohnheiten lösen sich auf und Neues zeichnet sich ab.
Philippe Crameri / WENN SICH GRENZEN VERSCHIEBEN /
Im Haus verändert sich gerade vieles. Räume werden anders genutzt, Gewohnheiten lösen sich auf und Neues zeichnet sich ab.
Hans-Peter Hufenus / SIESTA /
Rauhnächte – stille Tage, an denen die Türen zur Anderswelt offen sind. Seltsames erscheint uns im Halbschlaf. Magie des besinnlichen Schauens. Wir blicken auf Gewesenes und in ein mögliches Morgen.
Barbara Wörz / LEBENSATEM /
In einer uralten Höhle höre ich
den Atem der Erde aus ihrer Tiefe
lauschend mit dem Ohr am Boden
Christian Mulle / HALBHÖHLE / „In der Gastfreundschaft der Halbhöhle am Feuer
Wozu könnte die Vernetzung von natur-dialogischen Menschen überhaupt gut sein? Natürlich, es ist schon wunderbar, die Freiheit zu haben, sich im Wald zusammenzufinden und ein Feuer zu entzünden, ihm zu lauschen, für seine Präsenz zu danken.
Da-Sein, Erlebtes teilen, einander zuhören, die Verbundenheit ist spürbar, das Feuer wärmt.
Berührt von dem Menschen der da spricht, in Achtung und Verbundenheit zum Wasser.
„Hier gibt es etwas Erstaunliches für dich.“ Dieser Satz kam mir klar in den Sinn, als ich auf den dunkelbraunen Schlamm und die vertrockneten Blätter zu meinen Füßen starrte. Also stieg ich von dem Baumstamm herunter, auf dem ich stand, und begann zu suchen, mit der Klarheit, dass ich nur bleiben und genauer hinschauen musste, als ich es gewohnt war.
There’s something amazing here for you. That’s the sentence that appeared clearly in my head as I stared at the dark brown mud and dried leaves at my feet. So I stepped down off the log I was standing on and began searching, looking with the clarity that all I had to do was stay, and notice more deeply than I was used to.
Unser direktes Gegenüber war die schöne «Stäuberin» mit ihren Schleiern und Nebeln, ihrem endlosen Fallen, ihrem Schwellen im Tagesverlauf, ihrem Rauschen und Brausen, das mich nachts einhüllte mit einem Klang ähnlich der Meeresbrandung hinter einer schützenden Düne.