dichte Tage-rauhe Nächte #10
Franz Schweinberger / SATORI /
Grauammern verschwinden
Weil sie nicht mehr Heimat finden
Die Wildgänse werden bleiben
Weil sie sich herumtreiben
Franz Schweinberger / SATORI /
Grauammern verschwinden
Weil sie nicht mehr Heimat finden
Die Wildgänse werden bleiben
Weil sie sich herumtreiben
Michael Heim / ZUR FREUDE DER WOLKEN /
An den Morgenden der Rauhnächte dauert es lange, bis die Sonne sich zeigt …
Brigitte Reitter / IM NEBEL /
Seit Wochen liegt der Nebel im Donautal. Er kann mich ganz schön mürbe machen, mag ich es doch sehr, in die Weite zu blicken.
Also versuche ich mich ihm anzunähern, was gar nicht schwer ist, da er mich ja umgibt.
Andrea Schalk / INNEHALTEN /
Während ich mich gedanklich auf den heutigen Feuerkreis einstimme, nimmt eine Libelle auf meiner Hand Platz und erinnert mich daran, innezuhalten.
Thomas Eggimann / AUS DEM HERZEN VON MUTTER ERDE UND VATER SONNE /
Spiel des Lichts
Ich sitze am Waldrand,
schaue dem Licht zu,
das sich aus dem Dunkeln erhebt.
Philippe Crameri / WENN SICH GRENZEN VERSCHIEBEN /
Im Haus verändert sich gerade vieles. Räume werden anders genutzt, Gewohnheiten lösen sich auf und Neues zeichnet sich ab.
Hans-Peter Hufenus / SIESTA /
Rauhnächte – stille Tage, an denen die Türen zur Anderswelt offen sind. Seltsames erscheint uns im Halbschlaf. Magie des besinnlichen Schauens. Wir blicken auf Gewesenes und in ein mögliches Morgen.
Barbara Wörz / LEBENSATEM /
In einer uralten Höhle höre ich
den Atem der Erde aus ihrer Tiefe
lauschend mit dem Ohr am Boden
Christian Mulle / HALBHÖHLE / „In der Gastfreundschaft der Halbhöhle am Feuer
Wozu könnte die Vernetzung von natur-dialogischen Menschen überhaupt gut sein? Natürlich, es ist schon wunderbar, die Freiheit zu haben, sich im Wald zusammenzufinden und ein Feuer zu entzünden, ihm zu lauschen, für seine Präsenz zu danken.