dichte Tage-rauhe Nächte #18
Astrid Habiba Kreszmeier / BILDER IN BLAU / 1 Blaulicht
Geruch von verbranntem Fleisch weht von den Bergen her Danach welch laute Stille Eiskristalle kriechen in Stuben
Astrid Habiba Kreszmeier / BILDER IN BLAU / 1 Blaulicht
Geruch von verbranntem Fleisch weht von den Bergen her Danach welch laute Stille Eiskristalle kriechen in Stuben
Katrin Rosenberg / IMMER WIEDER DER WALD / Die Gedanken kreisen und wollen nicht aus dem Karussell aussteigen –
Die Nebeldecke fällt auf den Kopf – Eine Idee will gefühlt und mit ihr gegangen werden
Manuel Ottiger / RAUHNACHT _ MONDNACHT / Pssst…..Hörst Du Sie….Die Nachtstille Nur das Funkeln der Sterne knistert leise fein eine Melodie erklingt Das Lied des Mondes sich silbern ergiesst über die im Kreise sitzenden dunkel bärtigen und weiss häuptigen steinernen Erdenfreunde alt und weise
Ursi Arztmann / WINTERRUHE / Kälte umfängt mich, hüllt mich ein, vernebelt meinen Blick – unterwegs sein im Winter braucht Anlaufszeit, Aufwärmzeit – ich muss mit der verschneiten Landschaft erst warm werden, ehe ich mich auf sie einlassen kann. Muss erst abbremsen um anzukommen.
Beate Zeller / EIN DICHTER TAG / Oder was alles in einen Tag passt – kein Wunder, dass wir ruhen müssen.
Reise ins Allgäu und zurück nach München an einem Tag mit Annegret und Hannah, Kontakten aus der Frauenzeit.
Daniela Zimmermann / WENN SICH DIE NEBEL LICHTEN / Unter dem Nebel
grau
Termine
hierhin und dorthin hetzen
die Schultern hochgezogen
Tanja Dietsche / zärtlich / Erinnern
sanftes Rauschen
die Tanne grüsst
Sinha Weninger / MEERESSPIEL / Am Ufer spielt es,
tanzt, baut, gräbt, springt,
Schäumt, spritzt, rauscht und singts.
Anne Wälchli / AN MEINEM FENSTER ERWACHT DER TAG /
Unmerklich hat sich das Morgenlicht ins nächtliche Schwarzblau gemischt
Nun ist es da, vanillegelb, hellweiss
Zartrosa lässt es die Wolkenschleier des Stockhorns aufleuchten
Im Kielwasser einer Ente glitzert es flüchtig
Sandra Locher / STILLE MEISTER & LEBENDIG FLIESSENDE WESEN /
Ich fühle mich getragen und frei.
In einer Welt von stillen Meistern.
Zeitzeugen.
Sie begegnen mir beständig, ruhend und kraftvoll.