dichte Tage-rauhe Nächte #16
Daniela Zimmermann / WENN SICH DIE NEBEL LICHTEN / Unter dem Nebel
grau
Termine
hierhin und dorthin hetzen
die Schultern hochgezogen
Daniela Zimmermann / WENN SICH DIE NEBEL LICHTEN / Unter dem Nebel
grau
Termine
hierhin und dorthin hetzen
die Schultern hochgezogen
Tanja Dietsche / zärtlich / Erinnern
sanftes Rauschen
die Tanne grüsst
Sinha Weninger / MEERESSPIEL / Am Ufer spielt es,
tanzt, baut, gräbt, springt,
Schäumt, spritzt, rauscht und singts.
Anne Wälchli / AN MEINEM FENSTER ERWACHT DER TAG /
Unmerklich hat sich das Morgenlicht ins nächtliche Schwarzblau gemischt
Nun ist es da, vanillegelb, hellweiss
Zartrosa lässt es die Wolkenschleier des Stockhorns aufleuchten
Im Kielwasser einer Ente glitzert es flüchtig
Sandra Locher / STILLE MEISTER & LEBENDIG FLIESSENDE WESEN /
Ich fühle mich getragen und frei.
In einer Welt von stillen Meistern.
Zeitzeugen.
Sie begegnen mir beständig, ruhend und kraftvoll.
Robert Hepp / LICHT /
Es geht bergauf …
Franz Schweinberger / SATORI /
Grauammern verschwinden
Weil sie nicht mehr Heimat finden
Die Wildgänse werden bleiben
Weil sie sich herumtreiben
Annina Louise Krüttli / GEWÄHLTE FAMILIE /
Ich schreibe, 13 Dinge, die ich mir wünsche, auf Zettel. Noch nie habe ich diesen Brauch begangen, doch nun liegt vor mir ein kleines Büchlein, Geschenk meiner Schwester. Darin eine Anleitung, ich befolge. Anzünden heisst es.
Michael Heim / ZUR FREUDE DER WOLKEN /
An den Morgenden der Rauhnächte dauert es lange, bis die Sonne sich zeigt …
Brigitte Reitter / IM NEBEL /
Seit Wochen liegt der Nebel im Donautal. Er kann mich ganz schön mürbe machen, mag ich es doch sehr, in die Weite zu blicken.
Also versuche ich mich ihm anzunähern, was gar nicht schwer ist, da er mich ja umgibt.