dichte Tage-rauhe Nächte #18
Astrid Habiba Kreszmeier / BILDER IN BLAU / 1 Blaulicht
Geruch von verbranntem Fleisch weht von den Bergen her Danach welch laute Stille Eiskristalle kriechen in Stuben
Astrid Habiba Kreszmeier / BILDER IN BLAU / 1 Blaulicht
Geruch von verbranntem Fleisch weht von den Bergen her Danach welch laute Stille Eiskristalle kriechen in Stuben
Beate Zeller / EIN DICHTER TAG / Oder was alles in einen Tag passt – kein Wunder, dass wir ruhen müssen.
Reise ins Allgäu und zurück nach München an einem Tag mit Annegret und Hannah, Kontakten aus der Frauenzeit.
Daniela Zimmermann / WENN SICH DIE NEBEL LICHTEN / Unter dem Nebel
grau
Termine
hierhin und dorthin hetzen
die Schultern hochgezogen
Sinha Weninger / MEERESSPIEL / Am Ufer spielt es,
tanzt, baut, gräbt, springt,
Schäumt, spritzt, rauscht und singts.
Anne Wälchli / AN MEINEM FENSTER ERWACHT DER TAG /
Unmerklich hat sich das Morgenlicht ins nächtliche Schwarzblau gemischt
Nun ist es da, vanillegelb, hellweiss
Zartrosa lässt es die Wolkenschleier des Stockhorns aufleuchten
Im Kielwasser einer Ente glitzert es flüchtig
Sandra Locher / STILLE MEISTER & LEBENDIG FLIESSENDE WESEN /
Ich fühle mich getragen und frei.
In einer Welt von stillen Meistern.
Zeitzeugen.
Sie begegnen mir beständig, ruhend und kraftvoll.
Franz Schweinberger / SATORI /
Grauammern verschwinden
Weil sie nicht mehr Heimat finden
Die Wildgänse werden bleiben
Weil sie sich herumtreiben
Annina Louise Krüttli / GEWÄHLTE FAMILIE /
Ich schreibe, 13 Dinge, die ich mir wünsche, auf Zettel. Noch nie habe ich diesen Brauch begangen, doch nun liegt vor mir ein kleines Büchlein, Geschenk meiner Schwester. Darin eine Anleitung, ich befolge. Anzünden heisst es.
Thomas Eggimann / AUS DEM HERZEN VON MUTTER ERDE UND VATER SONNE /
Spiel des Lichts
Ich sitze am Waldrand,
schaue dem Licht zu,
das sich aus dem Dunkeln erhebt.
Falle. Ins Bodenlose. Und flieg.
Beobachte. Mit Inbrunst. Schnecken.