dichte Tage – rauhe Nächte #Gold
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Immer wieder der Wald
Katrin Rosenberg
Die Gedanken kreisen und wollen nicht aus dem Karussell aussteigen –
Die Nebeldecke fällt auf den Kopf –
Eine Idee will gefühlt und mit ihr gegangen werden –
Der Göttibueb kommt zu Besuch –
Der Nebel lichtet sich und die Sonne bahnt sich wärmend ihren Weg durch
die vormals undurchdringbar erschienene Decke –
Das Jahr möchte reflektiert werden –
Die Wärme zu Hause ist eigentlich gar nicht so wohlig –
Und so ruft mich immer und immer wieder der Wald,
mein liebster Nachbar;
fängt mich auf, bietet Raum und Weite,
umhüllt mich und bietet Rückzug
weitet mich mit seiner Vielfalt und lenkt gleichzeitig meinen Blick aufs
Wesentliche
lässt mich zu Füssen seiner höchsten Bewohner Erdung finden
erinnert mich an die Weichheit, wenn ich sanft übers Moos streiche
lässt die Sonne durch die kahlen Äste und mich mit ihren Strahlen
tanzen
führt mich der in Stille ruhende Weiher zu mehr Klarheit
füllt meine Lungen mit klarer, kalter Luft
erfrischt und belebt mich,
lässt mich Dinge anders sehen,
zu mir zurückkommen und gleichzeitig verbunden mit allem sein.
Und wenn dann der Göttibueb aus all den Ideen, was man machen könnte,
den Znacht über dem Feuer im Wald auswählt, dann hört wohl auch er
dessen Ruf 🧡


Autorin: Katrin Rosenberg
liebt es, direkt neben dem Wald zu wohnen, Feuer zu entfachen & hüten, und in die Schönheit der Natur, vor allem auch die der Berge, einzutauchen
Fotos: Katrin Rosenberg

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