dichte Tage-rauhe Nächte #14
Sinha Weninger / MEERESSPIEL / Am Ufer spielt es,
tanzt, baut, gräbt, springt,
Schäumt, spritzt, rauscht und singts.
Sinha Weninger / MEERESSPIEL / Am Ufer spielt es,
tanzt, baut, gräbt, springt,
Schäumt, spritzt, rauscht und singts.
Anne Wälchli / AN MEINEM FENSTER ERWACHT DER TAG /
Unmerklich hat sich das Morgenlicht ins nächtliche Schwarzblau gemischt
Nun ist es da, vanillegelb, hellweiss
Zartrosa lässt es die Wolkenschleier des Stockhorns aufleuchten
Im Kielwasser einer Ente glitzert es flüchtig
Sandra Locher / STILLE MEISTER & LEBENDIG FLIESSENDE WESEN /
Ich fühle mich getragen und frei.
In einer Welt von stillen Meistern.
Zeitzeugen.
Sie begegnen mir beständig, ruhend und kraftvoll.
Brigitte Reitter / IM NEBEL /
Seit Wochen liegt der Nebel im Donautal. Er kann mich ganz schön mürbe machen, mag ich es doch sehr, in die Weite zu blicken.
Also versuche ich mich ihm anzunähern, was gar nicht schwer ist, da er mich ja umgibt.
Andrea Schalk / INNEHALTEN /
Während ich mich gedanklich auf den heutigen Feuerkreis einstimme, nimmt eine Libelle auf meiner Hand Platz und erinnert mich daran, innezuhalten.
Berührt von dem Menschen der da spricht, in Achtung und Verbundenheit zum Wasser.
In Teil 2 nimmt uns Franz Schweinberger weiter mit auf seiner viel(ge)schichtigen Reise entlang der March, von der er meint, dass sie “alles”, aber ganz bestimmt eine Wiege des Lebens ist.
Von der Ekstase der Dinge über die klappernde Gabriele zur Kryptotradition – der Redaktionskreis zieht sich in eine Schreibwerkstatt zurück und beschäftigt sich mit der Gegenwart des Natur-Dialog-Magazins.
Angela Bernal und Sibyll Dickenmann sind in diesem Beitrag wieder einmal gemeinsam unterwegs, und erzählen von Begegnungen an Wassern. Die beiden Natur-Dialog-Mitwirkenden laden regelmässig zu elementaren Formaten ein, in den kommenden Wochen beispielsweise an mehreren Samstagen zum Dialog mit dem Feuer in Balterswil (Ostschweiz).
Franz Schweinberger kommt ins Sinnieren anlässlich eines in Schieflage geratenen Apfelbaums. Eine persönliche Umstandsgeschichte – Teil 1.